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Thermisch verklebte vs. Spinnvliesstoffe: Die „Weichheit“ und „Festigkeit“ bei Hygieneprodukten
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Thermisch verklebte vs. Spinnvliesstoffe: Die „Weichheit“ und „Festigkeit“ bei Hygieneprodukten

17.07.2025

Hinter jeder leichten Schicht verbirgt sich eine technologische Balance aus Komfort und Funktion.

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In alltäglichen Hygieneprodukten wie Windeln und DamenbindenZwei Arten von Vliesstoffen spielen dabei entscheidende, aber unterschiedliche Rollen:thermisch gebundene (durch Luft) Vliesstoffe Und SpinnvliesstoffeObwohl beide zur Familie der Vliesstoffe gehören, verleihen ihnen Unterschiede in ihren Herstellungsverfahren einzigartige Eigenschaften, die sie in Sanitäranwendungen unverzichtbar machen.

Thermisch gebundene Vliesstoffe fungieren als "sanfte Wächter" für den Hautkontakt, während Spinnvliesstoffe als "strukturelles Rückgrat" Gemeinsam sorgen wir für Komfort, Trockenheit und Zuverlässigkeit.

01 Thermisch verklebte Vliesstoffe: Der "weiche Griff" bei Hygieneprodukten

Thermisch verfestigte Vliesstoffe werden hergestellt, indem heiße Luft durch ein Faservlies geblasen wird, wodurch die Oberfläche von Fasern mit niedrigem Schmelzpunkt (z. B. ES-Fasern) schmilzt und die Struktur drucklos miteinander verbunden wird. "Punktklebetechnik" erzeugt einen Stoff, der hochelastisch und luxuriös weich ist.

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Bei Hygieneprodukten zeichnen sich thermisch gebundene Materialien als hautnahe Schichten durch ihren überlegenen Tragekomfort und ihre Trockenheit aus:

  • Damenbinden-Oberseiten: Herkömmliche perforierte Folien werden durch diese Methode ersetzt, um eine bessere Weichheit und weniger Hautirritationen zu erzielen.
  • Windeloberseiten/ADL-Schichten: Schnelle Flüssigkeitsaufnahme und Trockenheitserhaltung (Gewichtsbereich: 13–50 g/m²). Dünnere Varianten (13–22 g/m²) eignen sich für Slipeinlagen; mittelschwere (20–30 g/m²) sind ideal für Feuchttücher; schwerere Typen (28–50 g/m²) verbessern die Flüssigkeitsverteilung in Windelkernen (SAP-Vlies).
  • Trends: Zunehmende Akzeptanz bei Premiumprodukten, getrieben durch die Nachfrage nach strukturierten Oberflächen (geprägt/perforiert) für eine bessere Ästhetik, Trockenheit und weniger Reflux.

Zu den wichtigsten Innovationen gehören Mischungen mit Funktionsfasern:

  • Superabsorbierende Fasern (SAF): Verbessert die Flüssigkeitsretention.
  • Seiden- oder Chitosanfasern: Verbessert die Geschmeidigkeit, die antibakteriellen Eigenschaften und die Hautverträglichkeit.
  • Mit Nanosilber dotierte ES-Fasern: Bieten einen intrinsischen antimikrobiellen Schutz.

02 Spinnvliesstoffe: Das „unsichtbare Gerüst“ für die strukturelle Unterstützung

Spinnvliesstoffe werden hergestellt, indem geschmolzenes Polymer (z. B. Polypropylen) durch Spinndüsen extrudiert, die Filamente mit Hochgeschwindigkeitsluft gestreckt und anschließend zu einem Vlies verpresst werden. Dadurch entstehen Gewebe mit hoher Zugfestigkeit, Dimensionsstabilität und Wirtschaftlichkeit.

In Hygieneprodukten sorgen sie für eine wichtige strukturelle Verstärkung:

  • Windelrückseiten: Verbundmaterial mit atmungsaktiven Folien zur Abdichtung.
  • Damenbindenflügels/cuffs: Formbeständigkeit und Schutz vor Erschlaffung.
  • SAP-Tabelle: Um ein Zusammenfallen der Absorptionsmittelkerne (z. B. Zellstoff/SAP) zu verhindern.
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Ein Subtyp, Schmelzgeblasene Vliesstoffe, verwendet ultrafeine Fasern für außergewöhnliche Barriere-/Filtrationseigenschaften – üblich bei medizinischen Masken, aber auch bei hochwertigen Hygieneeinlagen.

03. Die Balance zwischen Sanftheit, Stärke und Nachhaltigkeit

Kriterien Thermisch gebundene Vliesstoffe Spinnvliesstoffe
Hauptrolle Hautkomfort, Flüssigkeitsmanagement Strukturelle Integrität, Verkapselung
Wichtigste Eigenschaften Weichheit, Luftigkeit, Atmungsaktivität Festigkeit, Langlebigkeit, Kosteneffizienz
Öko-Vorteil Bindemittelfrei (nur thermische Verbindung) Recyceln (auf PP-Basis)

Zukünftige Entwicklungen umfassen:

  • Nachhaltigkeit: Biologisch abbaubare Materialien (z. B. PLA) nehmen jährlich um ca. 15 % zu.
  • Hybridgewebe: Die Kombination aus thermisch gebundener Weichheit und Spinnvliesfestigkeit ermöglicht ultradünne, leistungsstarke Produkte.
  • Effizienz: Energiesparende thermische Klebeverfahren ersetzen ältere Spinnvliesanlagen.

Im Bereich der Hygieneentwicklung bieten thermisch verklebte Vliesstoffe folgende Vorteile: "sanfte Pflege" während Spinnvlies bietet "unsichtbare Unterstützung." Ihre Synergie ermöglicht dünnere, sicherere und nachhaltigere Produkte – ein Beweis dafür, dass in der Welt der Vliesstoffe Weichheit und Festigkeit gleichermaßen wichtig sind.